Nihonium ist das 113. superschwere Element. Es wurde 2004 vom RIKEN-Team in Japan erstmals synthetisiert, indem Bismut mit Zinkionen beschossen wurde, und ist nach Japan (Nihon) benannt – dem ersten Element, das von einem asiatischen Land entdeckt wurde. Seine Isotope haben extrem kurze Halbwertszeiten, es kommt in der Natur nicht vor, und pro Synthese entstehen nur wenige Atome. Es hat keine industrielle Verwendung und wird ausschließlich für die Erforschung superschwerer Elemente und der Insel der Stabilität untersucht.
Die Chemie des Nihoniums ist sehr wenig erforscht; Einzelatom-Experimente deuten auf ein Verhalten ähnlich dem von Thallium hin. Es wurde noch nie eine wägbare Nihoniumverbindung isoliert, und praktische Anwendungen existieren nicht.